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Burghaus Heppingen

Geschichte:
Man sieht es dem herrschaftlichen Hause zu Heppingen nicht mehr an, dass es einmal als landtagsfähiger Rittersitz im Herzogtum Jülich geführt wurde und seinen jeweiligen Besitzer zur Teilnahme an den Jülichschen Landtagen berechtigte. Es war eine zweiteilige Wasserburg im Besitz der Grafen von Blankenheim, die sie wie ihre ganze Grafschaft von Jülich zu Lehen trugen. Sie verkauften sie 1617 an Paul von Gotten gen. Hahn, von dessen Nachfahren es der Neuenahrer Vogt Johann Chrysant Rheinbach erwarb. Der veräußerte das alte Weingut 1733 an ein Freifräulein von Pallandt, diese 1736 an die Grafen Wolff von Metternich zur Gracht, denen es noch heute gehört.

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Das große zweigeschossige Herrenhaus von acht Achsen mit hohem Walmdach ist wohl ein Bau des 17. Jh. mit älterem Kern und war von Wasser umgeben wie auch die nach Westen vorgelagerte Vorburg, die nach einer, freilich unzuverlässigen Zeichnung von 1723 Torturm und Ecktürme besessen hat. Auffallend war ein großer Ziergarten zum Burgberg hin, der in vier Parterres aufgeteilt, von Hecken umgeben war und mit einem Wasserbassin endete. Die Vorburg ist verschwunden; an ihrer Stelle führt die Straße am Haus vorbei.

Von Dr. Harald Herzog, Rheinisches Amt für Denkmalpflege
(Auszug aus: Der Ahr-Radweg - Radeln zwischen Rhein und Eifel)

Ortslage:
Heppingen, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Kreis Ahrweiler

Anfahrt mit dem Rad:

Anfahrt mit dem Auto:

Literatur:

Links:

Das Burghaus ist von der Straße aus einsehbar.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Be- und Anwohner und die angebrachten Hinweisschilder.

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