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Burg Blessem

Geschichte:
Von der sogenannten Burg Blessem am Rande des gleichnamigen Dorfes ist lediglich ein Vorburgflügel mit einem vorgelagerten Graben erhalten; das Herrenhaus ist längst untergegangen. Das hängt auch mit der wechselvollen Geschichte der Anlage zusammen, die 1371 erstmals erwähnt wurde, als Lehen an Ludwig von Bledisheim. Eindeutig als Burg klassifizert wurde sie nicht, was einen zweiteiligen befestigten steinernen Bau vorausgesetzt hätte, doch ist aus der Nennung einer ortsadeligen Familie zu schließen, daß ihr Sitz burgähnlichen Charakter hatte und zu Höherem vorgesehen war. Solchen höheren, also ritterschaftlichen Status erlangte Blessem aber wohl nicht 1581 wurde sie erneut aktenkundig als Besitz des Wilhelm Scheiffart von Merode zu Bornheim, der sie vermutlich als adeligen Pachthof bewirtschaften ließ. Nach ihm bewohnte mit Johann Wolff wieder ein Adeliger "Haus" Blessem, dessen Nachfolger Simon Bagen aus Köln Blessem an den Herrn von Hambroech verkaufte - offenbar unter Vortäuschung höchst falscher Tatsachen. Er bezeichnete Blessem als freiadeligen Rittersitz mit Landtagsqualifikation, was weder Adam von Hambroech noch späteren Besitzern vom Kurfürsten oder der Ritterschaft je zugestanden wurde. So blieb es beim adeligen Hof, bis 1794 alle derartigen Einstufungen aufgehoben wurden. Der im 19. und 20. Jahrhundert vielfach veränderte Vorburgflügel wird heute von mehreren Parteien genutzt und bietet ein vielfältiges Bild.

Ortslage:
Blessem, Erftstadt, Erftkreis

Anfahrt mit dem Rad:

Anfahrt mit dem Auto:

Literatur:

Links:

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