hier anklicken
Zum Burgen-Archiv der Rheinischen Bucht

Zum
Burgen-Archiv
der Rheinischen
Bucht
Schloß Gracht
hier anklicken
Zum Burgen-Archiv des Erftkreises

Zurück
zum
Burgen-Archiv
des Erftkreises
Schloß Gracht

Geschichte:
Schloß Gracht ist das Denkmal einer großen rheinischen Familie, der Grafen Wolff von Metternich zur Gracht, die hier von 1538 bis 1957 residierten und es zu einem der eindrucksvollsten Adelssitze des Landes ausgebaut hatten. In der Nachfolge eines Fronhofes der Bonner Abtei Dietkirchen entstand hier eine Burg, die erst 1433 als Besitz der Herren von Buschfeld erwähnt wurde.

1538 fiel Gracht durch Heirat an Hieronymus Wolff aus hessischem Adel, dessen Vorfahr ein Jahrhundert zuvor Sybille von Metternich geheiratet und ihren Namen dem seinen hinzugefügt hatte. Die Metternich stiegen zu höchsten Ämtern in Kurköln auf, wurden mit der Erhebung Grachts zur Unterherrschaft 1632, mit dem Reichsfreiherrenstand 1637 und schließlich mit dem Reichsgrafenstand 1731 ausgezeichnet. Entsprechend formten sie aus der vierflügeligen Ritterburg mit Ecktürmen und 1514 genanntem Bergfried in der zweiten Hälfte des 17. Jh. ein Barockschloß mit einer vollständig neuen Vorburg, die nach Brand 1879 überarbeitet wurde.

Vor allem der riesige barocke Garten ergab den Eindruck einer beinahe fürstlichen Residenz. Das Herrenhaus verfiel nach der Vertreibung durch die Franzosen ab 1794 fast zur Ruine und mußte 1851-54 aufwendig wiederhergestellt werden. Dabei wurde es um die Hälfte verkleinert, stilistisch englischem Palladianismus angenähert und innen auf modernste adelige Haushaltsorganisation umgestellt. Nach Verkauf 1957 an die Gemeinde verloren Schloß und Gärten ihre herrschaftliche Pracht.

Ortslage:
Erftkreis

Anfahrt mit dem Rad:

Anfahrt mit dem Auto:

Literatur:

Links:

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

HomeLogo Deutscher Mittelalterring
Logo Deutscher Burgenring
Logo Deutscher Mittelalterring
Top