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Burgruine Alt-Kaster

Geschichte:
Stadt und Burg Kaster sind aus einer Wasserburg der Herren von Kaster hervorgegangen, die 1148 erstmals genannt wurden und im 13. Jahrhundert ausstarben. Graf Wilhelm IV. von Jülich als Erbe erhielt die Burg am Erftübergang 1273 von Kaiser Rudolph zu Lehen, und seine Nachkommen errichteten hier nach Wiederaufbau der 1279 vom Erzbischof von Köln zerstörten Burg eine eigene Herrschaft. 1339 gibt es bereits eine Stadt Kaster, 1383 das Amt, zu dem schließlich 52 Ortschaften gehören. Die Burg wurde Jülicher Witwensitz bis zur Zerstörung 1511.
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Alt-Kaster

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Die auf einem künstlichen, wasserumgebenen Hügel nördlich vor der Stadt gelegene Burg wurde nur teilweise wiederaufgebaut und beim Stadtbrand 1624 erneut zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg fielen hessische Truppen über die Reste her; seitdem verfiel die Burg endgültig zur Ruine. Heute sind nur noch wenige Mauerreste zu sehen, die kaum mehr einen Eindruck vom Wohnschloß der Jülicher Herzöge vermitteln. Mehr steht noch von der Vorburg, der "Kellnerei", die in die Nordecke der Stadtbefestigung integriert ist, und von der Stadtmauer mit ihren zwei Toren. Die Vorburg, mit eigener Mauer umgeben, war durch Tor und Mauer mit der Hauptburg verbunden und besitzt Wirtschaftsgebäude mit mittelalterlichem Kern. Das freistehende Wohnhaus des Amtmannes stammt aus dem 18. Jahrhundert. Trotz Zerstörungen hat sich von der Stadtmauer erstaunlich viel erhalten; überwiegend gehört sie dem 14. Jahrhundert an wie auch die Stadttore, die aber im 16. und 17. Jahrhundert überformt wurden.

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Alt-Kaster

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Alt-Kaster
Nur wenige Städte im Gebiet der Rheinischen Bucht können ein so geschlossenes Bild einer mittelalterlichen Stadt vermitteln wie Kaster ( im Jahre 1339 erstmals als Stadt erwähnt ) mit seinen Stadttoren, seiner Burg und der Vorburg, dem Marktplatz mit den alten Giebelhäusern und der vollständigen Stadtmauer mit ihren Türmen. Wer das erste Mal durch eines der beiden Stadttore den Ort betritt, fühlt sich zunächst schlagartig an eine Jahrhunderte zurückliegende Zeit versetzt. Ein Rundgang durch das Städtchen läßt jeden Besucher darüber staunen, wie unversehrt Alt-Kaster die teilweise bewegten Zeiten überstanden hat.

Von Dr. Harald Herzog, Rheinisches Amt für Denkmalpflege
(Auszug aus: Der Erft-Radweg - Von der Quelle bis zur Mündung)

Ortslage:
Alt-Kaster, Bedburg-Kaster, Rhein-Erft-Kreis

Anfahrt mit dem Rad:
Die Wasserburgen-Route (Tour 3) wie auch ein Abzweig des Erft-Radweges (Etappe 6) führen direkt durch Alt-Kaster.

Anfahrt mit dem Auto:
Autobahn A 61, Ausfahrt Bedburg Grevenbroich (17) oder Autobahn A 46, Ausfahrt Grevenbroich (13), auf der L 213 bis Ausfahrt Kaster, Albert-Schweitzer-Straße in Richtung Kaster, in der Kurve zweigt rechts der Zugang nach Alt-Kaster ab.
Bitte stellen Sie Ihr Auto kurz vorher auf dem Parkplatz am Sportplatz ab und fahren nicht in den Ort hinein !

Literatur:

Links:
Alt-Kaster, Alt-Kaster - das Mittelalter lebt, Unser Dorf soll schöner werden,
Landhaus Danielshof

Der Ort ist frei zugänglich, bitte respektieren Sie aber die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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