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Burg Birgel

Geschichte:
Seit der zweiten Hälfte des 13. Jh. gehörte die Familie von Birgel zu den vornehmsten Geschlechtern des Jülicher Landes. Der erste namentlich bekannte Angehörige ist 1269 ein Winnemar Frambach von Birgel. Er wird auch der erste gewesen sein, der den Titel eines Marschalls führen durfte. Bekannter ist Wimar Frambach Nyt von Birgel, der in den Urkunden der Jahre 1361 bis 1388 immer wieder genannt wurde. Noch gut 220 Jahre hielt sich die Familie, starb dann aus, so dass die Besitzungen durch Heirat und Vererbung an verschiedene andere Familien gekommen sind.

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Nähert man sich von der Hauptverkehrsstraße und fährt in Richtung der dem heiligen Martin geweihten Pfarrkirche, dann fallen die Wassergräben und zwei hohe barocke Haubendächer auf. Sie sind in Schiefer gedeckt und führen von dem quadratischen Unterbau zu einer achtseitigen Haube, die von einer Art Zwiebel und einer geschlossenen Laterne bekrönt wird.

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Geht man um das Gebäude herum, bemerkt man die strengen, fast abweisenden Mauern der einzelnen Trakte. Nachdem die Burg im Zweiten Weltkrieg erheblich zerstört worden war, wurden an der Rückseite große, trapezförmige Fenster in die Mauern gebrochen. Auf Grund der früheren Nutzungen handelt es sich im Wesentlichen um schlichte Baukörper ohne aufwendige Verzierungen. Das obere Geschoss des Torturmes ist im Innern aus Fachwerk erbaut worden. Das Ehewappen des Johann von der Ehren, dessen Mutter eine geborene Birgel war, und seiner Frau Agnes von Kolff stammt aus den frühen Jahren des 17. Jh.. Es befindet sich heute oberhalb der Toreinfahrt, war aber ursprünglich am Herrenhaus angebracht.

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Heute ist in Burg Birgel eine Grundschule untergebracht. Betritt man den Komplex über die gemauerte feste, kleine Brücke und geht durch das große Eingangstor mit Rundbogen, dann steht man auf einem unregelmäßigen Innenhof, der den Kindern heute als Schulhof dient. Anstelle des einstigen Verwalterwohnhauses, der Scheunen und Stallungen liegen jetzt die Klassenzimmer.

Von Holger A.Dux, Bauhistoriker aus Aachen
(Auszug aus: Die Dürener Burgenrunde - Radeln zwischen Rur und Eifel) Stand: 12.5.01

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Ortslage:
Birgel, Stadt Düren, Kreis Düren

Anfahrt mit dem Rad:

Anfahrt mit dem Auto:

Literatur:

Links:

In der Burg befindet sich eine Grundschule. Ein Zugang ist möglich, aber nehmen Sie unbedingt Rücksicht auf den Schulbetrieb. Bitte Räder am Eingang abstellen.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der An- und Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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