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Schloß Burgau

Geschichte:
In einem großen Waldstück, vor den Toren der Stadt Düren gelegen, schimmern Dächer und Mauern durch das Laub der mächtigen Baumkronen. Inzwischen wieder, so muss man sagen, denn die zweiteilige Wasserburgenanlage konnte erst vor einigen Jahren dank dem Wirken der Bürgerinitiative "Rettet Burgau" wieder neu entstehen. Fast alles war gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche gelegt.

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Besonders interessant ist die Tatsache, dass es sich um eine unregelmäßige Anlage handelt, die nach und nach zwischen dem 14. und dem 18. Jh. errichtet worden ist. Schloss Burgau war ein befestigter Wohnplatz auf einem kleinen Hügel gelegen und von einem künstlichen Wassergraben umgeben. Sie gehörte den in Kreuzau ansässigen Herren von Auwe. 1374 erhielten sie das Lehen von den Heinsbergern und führen seither den Namen "von Burchauwe".

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Natürlich gehört zu einem solchen Schloss auch eine entsprechende Legende. Ein kapriziöse Frauensperson, die Hexe Hackefey, war so begierig nach einem Paar goldener Pantoffeln, dass es ihr mit allerlei Tricks gelang, dafür ein Liebespaar gegeneinander aufzuhetzen und eifersüchtig zu machen. Leider hatte Hackefey nichts von ihrem Verdienst. Die Erde bebte, sie rutschte in einen Spalt und das Liebespaar blieb schließlich doch zusammen.

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Der richtige Stoff, um im 19. Jh. einen malerischen Erker an dem mächtigen Wohnturm mit Sandsteinreliefs zu schmücken. Fast alles, was zur Zeit des Historismus für viel Geld angefertigt wurde, ist zerstört worden. Immerhin blieb soviel übrig, um Zinnen und Friese, Maßwerkfenster und Türmchen rekonstruieren zu können.

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Auffälligster Bauteil der unregelmäßigen Burganlage ist ein mächtiger Wohnturm. Er besteht aus massivem Mauerwerk und hat nur einige wenige kleine Fenster. Unterhalb des steilen Daches befindet sich ein umlaufendes helles Band, an den Ecken jeweils eine kleine Eckwarte mit hohem, schlankem Dachkegel. Breite Wassergräben umfließen das Objekt, einschließlich der Vorburg, in der heute ein Café untergebracht ist. An den Ecken springen kleine Rundtürme mit oberhalb der Wasserfläche liegenden Konsolen aus dem Mauerwerk heraus. Im Gegensatz zu den massiven Mauern wirken sie fast verspielt.

Von Holger A.Dux, Bauhistoriker aus Aachen
(Auszug aus: Die Dürener Burgenrunde - Radeln zwischen Rur und Eifel) Stand: 12.5.01

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Ortslage:
Niederau, Stadt Düren, Kreis Düren

Anfahrt mit dem Rad:
Schloß Burgau liegt am Ortsrand von Niederau. "Wasserburgen-Route" (Tour 5) wie auch "Dürener Burgenrunde" (Etappe 1) führen an Schloß Burgau vorbei. Zufahrt vom Forsthaus Weyern durch den Dürener Stadtwald oder von der L 321 aus über die Straße Am Tierheim.

Anfahrt mit der Bahn:
Vom Hauptbahnhof in Düren fährt die Dürner Kreisbahn in Richtung Heimbach. Ausstieg am Haltepunkt Tuchmühle. 5 min Zugang über Tuchmühle, Teichstraße und Von-Aue-Straße. Nutzen Sie die Fußgängerampel an der Kreuzauer Straße.

Anfahrt mit dem Auto:
BAB A 4 - Ausfahrt Düren, der B 56 in Richtung Düren, Nideggen, Heimbach folgen, an Düren vorbei fahren und in Stockheim rechts auf die L 327 abbiegen. An der Ampel geht es rechts auf der Kreuzauer Straße weiter bis vor der Fußgängerampel rechts an der Von-Aue-Straße die Zufahrt zur Burg beginnt.
Ein Hinweis:In der Von-Aue-Straße sind ausreichend Parkplätze vorhanden, bitte fahren Sie mit dem Auto nicht bis zur Burg vor.

Literatur:

Links:

Auf der Vorburg befindet sich ein Schlosscafé. In der Burg selbst finden Ausstellungen und, wie in der Vorburg auch, diverse Veranstaltungen statt.
Informationen unter Tel.: 02421-121-0 oder im Internet unter http://www.dueren.de.

Bitte respektieren Sie unbedingt die angebrachten Hinweise und die Privatsphäre der Bewohner.

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