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Burg Hausen

Geschichte:
Nach dem jülichen Lehnsgut benannte sich ein adliges Geschlecht, daß einen Löwen im Wappen führte. Von seiner Größe her war es so bedeutend, daß seine Mitglieder im Landtag Sitz- und Stimmrecht hatten.

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1348 wird ein Gerhard von Husen bezeugt. Im 16. Jh. ist die Burg im Besitz der Herren von Berg zu Blens. Durch Heirat der Agnes Berg zu Blens kam das Haus mitsamt dem Gut 1534 an Johann G. Dietrich Kolff von Vettelhoven zu Heimersheim und Winterburg. Seine Nachkommen starben erst 1832 aus. 1932 wurde die eine Hälfte der Anlage in ein Hotel umgewandelt, das übrige blieb ein Gutshof.

Burgtor Hausen


Es handelt sich um eine ursprünglich von Wassergräben umgebene Anlage, deren älteste Teile wohl durch Dietrich Kolff von Vettelhoven in der zweiten Hälfte des 16. Jh. erbaut worden sind. Seinerzeit dienten Wassergräben, Wälle und feste Mauern für die Sicherheit der Bewohner. Die rechteckige Anlage hat eine Länge von 43 Metern, in der schmaleren Ostseite, zur heutigen Straße hin, befindet sich die Hauptzufahrt, im 17. Jh. angelegt. Das Rundbogenportal sitzt in einem leicht vor die Fassade tretenden Bauteil mit Quadersteinen. Ein flacher Dreiecksgiebel mit einer rechteckigen Nische, in der mit ziemlicher Sicherheit ein Wappenstein gesessen hat, bildet den Abschluß oberhalb des Gesimses. Überragt wird das ganze von einem angedeuteten Turm, der vor die breite Fläche des Satteldaches tritt. Sein steiles Dach endet auf der gleichen Höhe wie der Hauptfirst. Kleine Fensteröffnungen mit breiten Hausteinprofilen sitzen recht nah an den Außenkanten.

Blick auf die Burg in Hausen


Ein interessantes weiteres Tor befindet sich in der Mitte der Südfront. Es stammt von der 1852 abgebrochenen Burg Marschallsrath bei Mechernich. Nur grob behauene Pilaster tragen einen hohen Dreiecksgiebel. Deutlich zu erkennen ist das Ehewappen von Johann Bertram von Nesselrode zu Marschallsrath und seiner Frau Maria Margaretha von Harff-Dreyborn, die er 1657 heiratete.

Von Holger A.Dux, Bauhistoriker aus Aachen
(Auszug aus: Die Dürener Burgenrunde - Radeln zwischen Rur und Eifel Stand: 12.5.01)

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Ortslage:
Hausen, Stadt Heimbach, Kreis Düren

Anfahrt mit dem Rad:
Die "Wasserburgen-Route" (Tour 6) wie auch die "Dürener Burgenrunde" (Etappe 1) und die "Euskirchener Burgenrunde" (Etappe 7) führen auf ihrem Weg nach Heimbach direkt an der Burg in Hausen vorbei. Wer sich an den Schildern des "RurUferRadweges" orientiert muß von der L 249 aus an der Kreuzung unterhalb der Ortschaft Hausen den blauen Schildern der "Wasserburgen-Route" hinauf zum Raiffeisenplatz folgen. Der Zugang zur Burg befindet sich gleich neben der Kirche.

Anfahrt mit dem Auto:
Der zur Gemeinde Heimbach gehörende Ortsteil Hausen liegt unmittelbar neben der L 249. Von der Kreuzung aus geht es hinauf zum Raiffeisenplatz. Der Zugang zur Burg befindet sich gleich neben der Kirche.

Literatur:

Links:
Ortschaft Hausen

Privatbesitz. Die Burg ist zweigeteilt, von außen aber gut einsehbar. In einem Teil befand sich bis vor wenigen Jahren noch ein Hotel. Im anderen Teil, der zugänglichen ehemaligen Vorburg, gehört das Hausener Kaffeestübchen zu einem "Muß".

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der An- und Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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