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Burg Hengebach

Geschichte:
In dem von vielen Touristen immer wieder gern besuchten kleinen Ort liegt auf einem 33 Meter hohen und steilen Schieferfelsen eine der ältesten Burgen der Eifel. Sie wurde von den aus dem Raum Lüttich kommenden Herren von Hengebach erbaut. 1016 erobert ein gewisser Gerhard aus dem Elsass die Burg nach einer Belagerung und schenkt sie seinem Freund Balderich.

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Für die nächsten 200 Jahre ist wiederum eine Familie von Hengebach, die aus dem Geschlecht von Hochstaden stammt, nachzuweisen. 1207 fiel die Burg durch Erbschaft an die Grafen von Jülich. Im 14. Jh. wurde die Anlage nach den neuesten Erkenntnissen der Wehrtechnik ausgebaut. Und doch wurde sie, genauso wie die benachbarte Burg in Nideggen, während der Jülicher Fehde fast vollkommen zerstört.

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Noch um die Wende zum 20. Jh. war hier nur eine Ruine zu sehen. Immer wieder fiel loses, verwittertes Mauerwerk in die benachbarten Straßen und Gässchen herunter und gefährdete die Bewohner und auch Gäste. Erst in unseren Jahren wurde die Burg wieder aufgebaut, obwohl auf den ersten Blick alles sehr alt wirkt. Die unregelmäßig im Mauerwerk sitzenden Fenster sind teils sehr schmal, teils mit Rundbögen. Eigenwillig sind die Formen der aus Betonfertigteilen zusammengesetzten Brüstungen und Fensterstürze.

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Kern der Anlage bildet ein mächtiger, runder Turm im oberen Burghof. Der ehemalige Bergfried war Wohn- und Zufluchtsstätte, aber auch Kerker und Verteidigungsbau. Heute kann er als Aussichtsturm bestiegen werden. Dem Tor vorgelagert ist das Hauptgebäude mit seinem hohen, steilen Schieferdach. Das Mauerwerk stammt teilweise noch aus dem 13. Jh.. Ein mächtiges Tor trennt die beiden Burghöfe. Das so genannte Vorwerk, auch Zwinger genannt, wird von hohen Mauern eingefasst und ist durch das äußere Tor mit einem heute rekonstruierten Fallgatter abgeschlossen. Ein steiler, schmaler Weg führt zwischen den alten Verteidigungsmauern bis zum Burgcafé auf dem vorderen Hof.

Von Holger A.Dux, Bauhistoriker aus Aachen
(Auszug aus: Die Dürener Burgenrunde - Radeln zwischen Rur und Eifel) Stand: 12.5.01

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Ortslage:
Stadt Heimbach, Kreis Düren

Anfahrt mit dem Rad:

Anfahrt mit dem Auto:

Literatur:

Links:

Die Burg ist öffentlich zugänglich. Hier befindet sich eine Fortbildungseinrichtung und ein Restaurant. Schöner Ausblick vom Turm.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der An- und Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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