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Burg Juntersdorf

Geschichte:
Aus dem Lehenshof der Abtei Prüm, später der rheinischen Pfalzgrafen und schließlich der Grafen von Jülich wurde die Burg Juntersdorf, nach der sich seit dem 13. Jh. eine Adelsfamilie nannte. Diese verkaufte ihren Stammsitz 1443 an die Brent von Vemich. Nach vielen Besitzerwechseln erheiratete 1627 Johann Wilhelm von Harff den landtagsfähigen Rittersitz und schmückte ihn nach Umbau mit seinem Wappenstein (heute verwittert). Nach fünf weiteren Besitzererwechseln erhielt um 1720 der Freiherr Berghe von Trips das Gut, dessen Nachfahr, Maximilian Reichsgraf Berghe von Trips (Vater des Rennfahrers Wolfgang Graf Trips) es an den heutigen Eigentümer Eduard Rolff verkaufte. Dieser ließ die Burg nach langer Vernachlässigung ab 1980 grundlegend instandsetzen und bewirtschaftet große Ländereien von hier aus.

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Die Wassergräben der ehemals zweiteiligen Wasserburg sind schon im 19. Jh. zugeschüttet worden, bevor die dreiflügelige Vorburg fast vollständig erneuert wurde. Nur in der großen Scheune ist noch Mauerwerk aus dem 17 Jh. erhalten. Neben dem mit dem Tripsschen Wappen gekennzeichneten Torhaus von 1883, das den alten Burggraben überbaut, schließt sich das ehemalige Herrenhaus an. Dieses besteht aus dem mit dem Torhaus verbundenen Nordflügel und dem parallel dazu liegenden eigentlichen Burghaus mit eigenem Torturm, alles aus Bruchstein erbaut.

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Im Burghaus sind Teile des 14. bis 20. Jh. erhalten, so aus der Gotik Keller und Nordwand. aus dem 16. Jh. die übrigen Außenmauern und der Torturm mit seinem modernen Rundbogenportal, aber noch mit traditioneller Zugbrücke. Im 17 Jh. wurde die Innenaufteilung verändert und neue kleinere Fenster angelegt. Die innere Struktur dieser Zeit war bis 1980 erhalten, als auch die Außenerscheinung stark vereinfacht wurde. Wenig erinnert noch an den malerischen alten Rittersitz.

Von Dr. Harald Herzog, Rheinisches Amt für Denkmalpflege
(Auszug aus: Die Euskirchener Burgenrunde - Radeln zwischen Erft und Eifel)

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Ortslage:
Juntersdorf, Stadt Zülpich, Kreis Euskirchen

Anfahrt mit dem Rad:
Die "Wasserburgen-Route" (Tour 7) wie auch die "Dürener Burgenrunde" (Etappe 2) führen direkt am Burggelände vorbei.

Anfahrt:

Literatur:

Links:

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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