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Burg Heimerzheim

Geschichte:
Die Burg Heimerzheim, Ende des 13. Jahrhunderts erstmalig erwähnt, ist aus einer befestigten Hofanlage entstanden. Die Wasserburg wurde von den Herren von Heimerzheim erbaut. Sie besteht aus einer Haupt- und einer Vorburg. Beide Burgteile ruhen jeweils auf einer Insel. In früheren Zeiten diente die Vorburg der Hauptburg als Wirtschaftshof. Heute ist der Wirtschaftshof ausgelagert auf ein anderes Gut.

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Im Laufe ihrer Geschichte hatte die Burg Heimerzheim zahlreiche Besitzer. Unter anderem gehörte sie auch zeitweilig dem Deutschen Ritterorden. Später war sie, wie viele rheinische Adelsbesitze, ein Lehen der Kölner Kurfürsten. Der Wandel der Burg von einer mittelalterlichen wehrhaften Burg zu einem repräsentativen, komfortablen Wohngebäude wurde von den Herren von Meinerzhagen, einer reichen Kölner Patrizierfamilie, die im Besitz der Silber- und Bleiwerke bei Mechernich war, vollzogen. Sie baute die Burg Heimerzheim 1687 zu ihrer heutigen Form um.

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Die Nachfahren der Familie von Meinerzhagen verkauften den Besitz 1773 an den Herrn von der Heyden, genannt Graf Belderbusch, ein Vorfahre der heutigen Besitzer. Als einer der einflussreichsten Männer am Hofe der Kurfürsten in Köln, diente er erst dem bekannten Kurfürsten Clemens-August (Wittelsbach), nach dessen Tode dann Max-Friedrich (Königsegg) und schließlich Max-Franz (Habsburg). Belderbusch selbst bewohnte das von ihm gebaute Schloß im benachbarten Miel.
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1825 heiratete der letzte Spross aus der Familie Belderbusch, Josephine Gräfin Belderbusch, den Freiherrn Karl von Boeselager. Somit ging die Burg in die Hände der Freiherrn von Boeselager, einer westfälischen Familie, über, die sie bis auf den heutigen Tag besitzt.

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Zu der Burg gehört umfangreicher land- und forstwirtschaftlicher Grundbesitz. Bis zum Zweiten Weltkrieg nutzte die Familie den landwirtschaftlichen Grundbesitz durch Verpachtung. Seit 1939 übt die Familie der Freiherrn von Boeselager die Landwirtschaft in Eigenwirtschaft aus. Der landwirtschaftliche Betrieb ist ausgelagert auf den Wirtschaftshof Gut Vershoven. Seit 1998 werden neben der privaten Nutzung repräsentative Räume der Hauptburg für festliche Zwecke vermietet. Darüber hinaus wurde 1998/99 auch die Vorburg umfassend renoviert. Seit November 1999 steht auch sie mit einem Festsaal für Veranstaltungen für bis zu 200 Personen zur Verfügung.

Auszug aus :"Kurzer historischer Abriß über die Burg Heimerzheim", Burg Heimerzheim
Die Rheinbacher Burgenrunde - Radeln zwischen Drachenfels und Tomburg)

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Ortslage:
Heimerzheim, Gemeinde Swisttal, Rhein-Sieg-Kreis

Anfahrt mit dem Rad:
Die "Wasserburgen-Route" (Tour 1) wie auch die "Rheinbacher Burgenrunde" (Etappe 6) führen zwischen Morenhoven und Miel an der Swist entlang. Wer dem Flüßchen weiter geradeaus folgt, kommt direkt am Ortseingang von Heimerzheim an der Burg vorbei. Die Zufahrt liegt rechts hinter der Brücke über die Swist.

Anfahrt mit dem Auto:
A 61, Ausfahrt Heimerzheim, die L 162 bei erster Gelegenheit links Richtung Heimerzheim verlassen, dann rechts der Kölner Straße (L 163) durch den Ort folgen, nach einem Linksknick liegt hinter der Swist gleich rechts die Zufahrt zu einem Parkplatz an Burg Heimerzheim.

Literatur:

Links:
www.burg-heimerzheim.de/

Ein Zugang von außen ist möglich. Die repräsentativen Räumlichkeiten der Burg werden für festliche Zwecke vermietet.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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