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Burg Peppenhoven

Geschichte:
Die kleine Wasserburg Peppenhoven liegt ein wenig versteckt hinter altem Baumbestand an der alten Landstraße Rheinbach - Morenhoven. Die Burg gehört mit zu den ältesten Bauwerken in der schönen Voreifel. Das heutige Herrenhaus ist 1697 inmitten von Weihern auf einer Insel errichtet worden. Es handelt sich dabei um einen sehr schlichten, fünfachsigen Backsteinbau. Das Wirtschaftsgebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert. Teile davon wurden in jüngster Zeit durch moderne Wohnanlagen ersetzt. Die alte Burgkapelle ist der unbefleckt empfangenen Gottesmutter geweiht. Das Haupthaus ist nicht mehr mit ganz so breiten Wasserflächen umgeben, als es früher einmal der Fall war; aber mit enormen Anstrengungen des Eigentümers bis heute erhalten und von ihm bewohnt. 1984 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

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Der Zahn der Zeit hat schwer an dem über 300 Jahre alten Herrenhaus genagt. Die einstige Pracht wird mit einem sehr schönen Kupferstich dokumentiert, der sich im Besitz der Stadt Rheinbach befindet und im Rathaus zu bewundern ist. Der Kupferstecher war wohl damals schon sehr von dem herrschaftlichen Anwesen begeistert und ließ neben seinem großen Können auch sehr viel Liebe in sein Werk einfließen. Geschichtlich hat die Burg Peppenhoven ebenfalls einigen Glanz aufzubieten. Der kleine Ort samt Burganlage gehörte einst zu den Hausgütern des Frankenkönigs Pipin und wurde von ihm der Abteil Prüm übereignet.

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Klangvoll sind die vielen Namen der Besitzer des Anwesens. So war zum Beispiel im 14. Jahrhundert der Graf Wilhelm von Neuenahr Lehensherr. 1569 belehnte Herzog Wilhelm von Jülich den Johann Kessel von Nürburg damit. Durch Heirat kam der Besitz an die Familie derer von Schall von Bell zu Schwadorf. Die Reihe der Besitzer aus dem rheinischen Adel unterbrach 1717 ein Friese. Damals wurde Peter Ludwig Freiherr von Albada belehnt. 1744 erwarb Johann Anton Freiherr von Martial den Besitz mit besonderer Zustimmung des Landesherrn und wurde damit sofort belehnt. 1811 wird die Familie von Vorst zu Lombeck als Besitzer und 1826 bereits der Vorfahre des heutigen Eigentümers, Freiherr Friedrich von Böselager, genannt. Friedrich war der älteste Sohn des Erben der Belderbusch'chen Güter, des Freiherrn Karl von Böselager.

Von Ernst F.Mosdzien, ehem. Redakteur beim Bonner General-Anzeiger
(Auszug aus: Die Rheinbacher Burgenrunde - Radeln zwischen Drachenfels und Tomburg)

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Ortslage:
Peppenhoven, Stadt Rheinbach, Rhein-Sieg-Kreis

Anfahrt mit dem Rad:
Die "Wasserburgen-Route" (Tour 1) wie auch die "Rheinbacher Burgenrunde" (Etappe 6) führen an Peppenhoven vorbei. In Morenhoven führt an der Swistbrücke die L 493 nach Peppenhoven. Im Ort zweigt rechts an der großen Straßenkreuzung eine Straße nach Oberdrees ab. Gleich rechts befindet sich zwischen Hecken die Zufahrt zur Burg.
Eine Zufahrt besteht auch von Rheinbach aus. Hinter dem Bahnhof führt die Keramikerstraße direkt nach Peppenhoven.

Anfahrt mit dem Auto:
Von Rheinbach aus führt hinter de Bahnhof die Keramikerstraße direkt nach Peppenhoven. Zufahrt nach Rheinbach: A 61 Ausfahrt Rheinbach, aus nördlicher Richtung rechts Richtung Wormersdorf, dann rechts auf B 266 Richtung Euskirchen. Nach gut 2 km rechts nach Peppenhoven.

Literatur:

Links:

Ein Zugang von außen ist bis zum Burgtor möglich.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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