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Sommersberger Hof

Geschichte:
Die Fritzdorfer Burgherren waren seit eh und je auch die Herren des Rittersitzes Sommersberg. Bereits im 13. Jahrhundert herrschten die sehr einflußreichen Herren von Rumschöttel auf der Burg. Winfried von Rumschöttel war Abt der mächtigen Abtei Steinfeld in der Eifel. Er pachtete 1378 mehrere Fritzdorfer Güter für die Abtei. Otto Rumschüttel von Fritzdorf war 1409 Küchenmeister des Kölner Erzbischofes. Es gab auch direkte Verbindungen mit der Nachbarstadt Meckenheim. 1541 war Johann von Metternich, Nachkomme des durch Heirat in den Sommersberger Besitz gekommenen Karl von Metternich, Stadtvogt von Meckenheim.

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Welchen Wert die Burg samt Ländereien hatten, wird durch einen Verkauf im Jahr 1737 deutlich. Damals veräußerte Karl Graf von Palant den Rittersitz Sommersberg für den überaus hohen Preis von 27 500 Reichstaler an den Grafen Franz Caspar Wilhelm von Hildesheim. Bis ins 18. Jahrhundert wechselte der Rittersitz sehr häufig die Besitzer. Im Jahr 1816, und damit schon unter Preußischer Herrschaft, gehörte "Sommersberg" einem Grafen von Spee. Dessen Familie wurde 1831 noch in dem Verzeichnis landtagsfähiger Rittergüter als Eingentümer geführt. Offensichtlich parzelliert und verkauft wird das Gut 12 Jahre später aber nicht mehr erwähnt. Der Landbesitz betrug nur noch 25 Morgen. Fritzdorf insgesamt verfügte damals über 1 146 Morgen Ackerland, 40 Morgen Wiesen und 51 Morgen Gehölze. Zum heute noch landwirtschaftlich geprägten Ort gehört auch die Fritzdorfer Mühle, die einst den Herren der Burg Gudenau gehörte und von großer wirtschaftlicher Bedeutung war. Sie kann für private Feiern bei der Gemeindevewaltung von Wachtberg gemietet werden.

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Von der Burg selbst sind nur noch ein paar Ruinen vorhanden, nachvollziehbar im Gelände aber ist der inzwischen verlandete Burggraben. Die ehemalige Vorburg dagegen ist erhalten geblieben, die heute einen landwirtschaftlicher Betrieb nebst Pferdepension beherbergt.

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1986 wurde rechts vor dem Hofeingang eine Eiche gepflanzt, zur Erinnerung an die letztendlich erfolgreichen Bürgerproteste der "Schutzgemeinschaft" gegen eine mitten auf der Hochfläche geplanten Sondermülldeponie.

Von Ernst F.Mosdzien, ehem. Redakteur beim Bonner General-Anzeiger
(Auszug aus: Die Rheinbacher Burgenrunde - Radeln zwischen Drachenfels und Tomburg)

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Ortslage:
Fritzdorf, Gemeinde Wachtberg, Rhein-Sieg-Kreis

Anfahrt mit dem Rad:
Die "Wasserburgen-Route" (Tour 8) wie auch die "Rheinbacher Burgenrunde" (Etappe 2) führen durch Adendorf. Hier wird an der Kirche abgebogen und auf der Georg-von-Loe-Straße an Burg Adendorf vorbei auf der Straße in Richtung Fritzdorf gefahren. Ca. 500 m vor dem Ortseingang zweigt links die Zufahrt zum Sommersberger Hof ab.

Anfahrt mit dem Auto:
Von Meckenheim kommend wird auf der Töpferstraße in Richtung Arzdorf gefahren und 200 m hinter dem Ortsausgang rechts abgebogen. Diese Straße führt nach Fritzdorf. Ca. 500 m vor dem Ortseingang zweigt links die Zufahrt zum Sommersberger Hof ab.

Literatur:

Links:

Die Burganlage ist in Privatbesitz. Hier befindet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Pferdehaltung. Ein Zugang ist von außen bis zum Burgtor möglich.

Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner und der angebrachten Hinweisschilder.

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